KUNST als die Quelle des glücklichen Lebens entdecken.

 

 

Wie sich entfalten?  Etwas gestalten!

 


 

Der innere Weg -  Nachfühlen, Reflektieren, Aussprache, Verständigung und Formgebung

 

Ein zweiphasiger menschlicher Prozess aus Ich-Werdung und Selbst-Werdung veranschaulicht gewachsene Spiritualität. Der Entwicklungsprozess betrifft alle Menschen und hilft, spirituell leben zu lernen. 

Ein einfaches Entwicklungsmodell wirft Licht auf die Frage „Was ist Spiritualität“ bzw. was bedeutet spirituell zu leben eigentlich? Dieses einfache, aber sehr elementare menschliche Entwicklungsmodell besteht aus zwei Phasen. C.G. Jung sprach von Ich-Werdung und Selbst-Werdung. Schon lange vor C.G. Jung lehrten einige Religionen und Philosophien mit anderen Bezeichnungen im Grunde dasselbe: Abstieg und Aufstieg, Involution und Evolution, Verwicklung und Entwicklung, Verkörperung und Vergeistigung.

 

 

 

Geheimnisse inspirierender Menschen. Warum beneiden wir kreative Menschen so sehr? Vielleicht weil es mühelos erscheint, wie sie neue Ideen finden und andere mitreißen. Vielleicht, weil wir uns das selbst nicht zutrauen. Diese Zweifel sind unangebracht. Jeder kann Ideen haben. Hier sind 6 Geheimnisse kreativer Menschen.

 

1. Sie entscheiden sich dazu, kreativ zu sein

 

Wenn Sie im Beruf nicht sofort mit kreativen Ideen glänzen können, testen Sie Ihre Talente erst in Ihrer Freizeit. Finden Sie ein schöpferisches Hobby, das Ihnen Spaß macht. Teilen Sie Ihre Einfälle in den sozialen Netzwerken. Und lernen Sie aus den Reaktionen der anderen.

 

2. Sie sind neugierig

 

Kreative Menschen beobachten ihre Umgebung sehr genau. Sie bemerken Veränderungen, sie lassen sich von ihren Mitmenschen inspirieren. Oft schreiben Sie diese Beobachtungen auf, zum Beispiel in einem Tagebuch. So entsteht eine Sammlung kleiner Geschichten, aus denen etwas Größeres entstehen kann.

 

3. Sie verwandeln Schmerz in etwas Positives

 

Es heißt oft, wer große Kunst schaffen will, muss gelebt haben. Picasso, Van Gogh, ja, auch Popsängerin Adele haben künstlerische Kraft aus schweren Zeiten gezogen. HuffPost-Blogger Tommy Tordsson Björk verlor seinen Bruder durch Selbstmord. Seine Trauer verarbeitete er in seiner Arbeit: Björk entwickelt Geschichten für Computerspiele.

"Nimm' deinen Schmerz und mach daraus etwas Positives" - das hatte ihm sein Bruder einmal gesagt, als er noch lebte. "Zu Ehren meines Bruders habe ich mir geschworen, seinen Rat von damals stets zu befolgen.Ich werde die Dunkelheit nutzen, um gute Kunst hervorzubringen", schreibt Björk in seinem Gastbeitrag.

 

4. Sie leben Kreativität in allen möglichen Formen

 

Sie schreiben keine Gedichte? Sie komponieren keine Klavier-Sonaten? Sie halten nicht viel von abstrakten Gemälden? Keine Panik, kreativ sind nicht nur Künstler oder Designer. Wer auf Partys schnell mit fremden Menschen ins Gespräch kommt, ist ebenfalls einfallsreich. Auch Humor ist eine Form von Kreativität. Und es gibt noch viel mehr Arten, kreativ zu sein: Probleme lösen, Prozesse bei der Arbeit gestalten, modische Outfits zusammenstellen, programmieren, tanzen...

 

5. Sie fluchen gern

 

Kreative Menschen sind in den seltensten Fällen brav. Dass es dem Einfallsreichtum aber sogar helfen kann, mal richtig böse zu werden, erklärt der Psychologe Steven Pinker in seinem Buch "Der Stoff, aus dem das Denken ist". Fluchen weckt Emotionen und aktiviert Bereiche im Gehirn, die schon für unsere Vorfahren in der Steinzeit wichtig waren. Mehr zur Kreativität des Fluchens erklärt Rhetorikwissenschaftler Martin Roos in seinem Gastbeitrag.

 

6. Sie sehen Schönheit, wo andere sie nicht vermuten

 

Was ist schön? Diese Frage ist schwer zu beantworten. Auf jeden Fall sind es nicht nur offensichtliche Dinge wie imposante Landschaften, ebenmäßige Gesichtszüge, Blumenwiesen, Sonnenuntergänge. Man könnte jetzt Friedrich Schillers Theorie über das Erhabene zitieren. Aber lassen wir das lieber.

Schönheit ist da, wo wir sie sehen. Künstler und HuffPost-Blogger Thomas Schönauer sieht sie zum Beispiel in der Wissenschaft: "Die Verschwimmung von Makro- und Mikrokosmos, die unvorstellbare Dimension der Unendlichkeit, das Schwarze Loch, die Supernova, die Verdichtung des Pulsars - der chirurgische Schnitt durch das Zellengewebe, der Blick durch das Elektronenmikroskop auf die Fläche einer polierten Metallprobe, das CT des Lendenwirbels."

Quelle:  Jacobs Studie 2014 - Wie wichtig sind uns Freunde fürs Leben?