DIE DOMॐPERLE

Klangraum

 

Als energetischer Resonanzkörper verstärkt er Töne und Klänge die in seiner Raummitte voll und von allen Seiten zu hören sind.

Das besondere Klangverhalten der Dome beruht auf der kugelförmigen Kuppel und der 5/8 Proportion von Höhe zu Durchmesser des Raumes. Im Zentrum des Domes findet eine klangliche Zentrierung statt, die als etwas Neues und Angenehmes empfunden wird. Der restliche Raum hat Eigenschaften eines hervorragenden Konzertsaales.

 

Der Klang des Domraumes, lässt sich sehr gut in schulenden Seminaren, Selbsterfahrungen und vielen anderen Gruppenarbeiten wie Yoga, Tanz oder Meditation einsetzen.

 

 

Akustik und Kommunikation

 

Die gewölbte Konstruktion lässt den Domraum zu einem Klangkörper werden, welcher in seiner besonderen Akustik den besten Konzerträumen gleicht. Der Raum wird zum Klangerlebnis – sein Schwingungsfeld gleicht dem einer vibrierenden Trommel und stellt damit eine Resonanz zum Umfeld her. Das besondere Klangverhältnis des Domes bewirkt eine Hervorhebung der harmonischen Obertöne, was in einem angenehm weichen Klangcharakter resultiert.

Die in der Mitte des Domes erfahrbare Klangfülle kann in ihrer Besonderheit nur persönlich wahrgenommen werden. Es findet eine klangliche und energetische Zentrierung statt, die als etwas Neues, Schönes und Angenehmes empfunden wird, z.B. erfüllt Musik den Dom mit einem homogenen Klangfeld, der einem die Empfindung vermittelt mitten in der Musik zu sein. Im Domzentrum erzeugte Töne führen direkt zum Selbst.

Die klangliche Besonderheit des Domraumes fördert die Selbstwahrnehmung in Seminaren und Gruppenarbeiten.

Bei Gruppenarbeiten bietet der Dom ganz selbstverständlich eine Sitzanordnung im Kreis an. Die gemeinsame Ausrichtung auf die Mitte – den Fokus des Gemeinschaftsvorhabens – fördert eine respektvolle Kommunikationskultur des miteinander Redens und des aktiven Zuhörens.

 

Resonanzverhältnisse des DOMraumes

 

Es lassen sich in den Domen zwei, in ihrem Ursprung von einander verschiedene Tonsysteme zum Resonieren bringen. Insbesondere im Zentrum des Domes ist die senkrechte Resonanz von Boden zu Domspitze hörbar, die von jedem Ort des Domes angeregt werden kann. Die Volumenresonanz ist in ihrer Höhe nicht festgelegt. Jede geöffnete Tür oder jeder Gegenstand, der in den Dom gestellt wird, lässt die Frequenz wandern. Das Verhalten lässt sich vielleicht an einer Okarina, einerso genannten Gefäßflöte erkennen. Teile des Obertonspektrums vom Volumenton sind an jedem Ort des Domes gleich zu hören und anzuregen. Normalerweise stehen in quaderförmigen Räumen drei oder mehr solcher Resonanzfrequenzen in einem unharmonischem Verhältnis zueinander, so dass sie unterdrückt werden müssen. Im PAIDEUMA-Dom ist dies nicht der Fall, da er nur auf zwei Maßen aufbaut, die in einem harmonischen Verhältnis zu einander stehen. Durch die besondere 8/5-Proportion der Dome stehen die beiden Töne in ihren Obertönen in harmonischer Beziehung.

 

Die klanglichen Besonderheiten des DOMraumes

 

Die Domkuppel reflektiert den gesamten, außerhalb des Domzentrums nach obengerichteten Schall, diffus verteilt zum Boden zurück. Dadurch wird jeder Ort des Raumes von jeder Klangquelle gleichmäßig beschallt, ohne dass einstörender Hall entsteht. Da der Schall in der Kuppel unendlich viele Entfernungen zwischen Instrument und Hörer zurücklegen muss, entsteht eine einzigartige, erstaunliche klangliche Wärme. So scheint es, dass die Musik von überall herkommt und sich der umgebende Raum klanglich vollständig auflöst und er grenzenlos, unfassbar erklingt. Das betrifft natürlich nur die Reflexionen, der direkte Schall lässt sehr wohl eine Ortung zu. Dieser subtile Nachhall kann insbesondere bei Solodarbietungen ein klangliches Kreisen bewirken. Dieses Kreisen ist imaginär, und kann Träumen vergleichbar scheinbar durch den Willen gesteuert werden.

 

 Der akustische Spiegel

 

 Der obere Teil des Domes wirkt wie ein Hohlspiegel. Im Zentrum des Domes liegt nun der akustische Brennpunkt dieses Spiegels, zu dem alles zurückgeworfen wird, was von ihm ausgeht. Derjenige, der sich in dieses Zentrum begibt, hört vornehmlich in nicht gekannter Intensität sich selbst. Aller Schall den er in die obere Hälfte des Domes aussendet, kommt mit der gesamten Energie zeitgleichaus allen Richtungen zu ihm zurück. Das ist eine akustische Sensation, die schwer beschreibbar ist. Der Klang verweist in das Zentrum – das Selbst. Es ermöglicht die Konfrontation mit sich selbst auf einer sehr tief greifenden Ebene – die Welt als Klang. Es ist ein einzigartiges Erlebnis in einem Domzentrum zu musizieren.

 

Viele Menschen im DOM - die Sprachwahrnehmung

 

Der PAIDEUMA-Dom zwingt zu Stille und Aufmerksamkeit im Gespräch. Zum einen unterscheiden wir Stimmen an ihrem Klang, benötigen zum anderen aber für die Konzentration auch die Richtung aus der sie erklingt, um eine Rückmeldung bezüglich des Zuhörens zu geben. Innerhalb des Domes entsteht ein Stimmengewirr, dem keinerlei Richtung und Rückmeldung mehr zugeordnet werden kann. Alle Stimmen sind gleichberechtigt an jedem Ort des Domes zu hören. Ein gedämpftes Nebengespräch ist unmöglich. Die Sprache eines einzelnen erreicht jeden Ort des Domes mit gleicher Intensität. Dies ermöglicht oder fordert die vom Domplaner erwünschte Gesprächsform, in der immer nur einer spricht und alle anderen hören. Dieser Effekt ist für gemeinsames musizieren vorteilhaft, wo das Bedürfnis besteht, zu einer klanglichen Einheit zu verschmelzen.

 

ULRICH STORBECK